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KfW Förderung beim Effizienzhaus

Die KfW Förderung von Effizienzhäusern ändert sich zum neuen Jahr. Mit was Bauherren in 2022 rechnen können.

*** Förderung fürs Effizienzhaus 55 gestoppt ***

Seit 2021 freuten sich Bauwillige über die neuen üppigen Förderzuschüsse für Effizienzhäuser. Die staatliche Unterstützung für energiesparende Neubauten fiel deutlich höher aus als in den Jahren zuvor. Doch nun, kurz vor Jahresende 2021, kam die schlechte Nachricht: Die KfW Förderung für das Effizienzhaus 55 wird 2022 eingestellt. Für die niedrigsten der drei Förderstufen im Neubau gibt es dann kein Geld vom Staat mehr.

Nur wer sehr schnell ist, bekommt noch kurz eine Chance: Anträge können nur noch bis 31. Januar 2022 gestellt werden. Die Eile lohnt sich, es geht immerhin um eine Summe von 18.000 Euro. Im Fall des EE-Bonus (Erneuerbaren Energien Bonus) steigt der Betrag auf bis zu 26.5000 Euro. Der Antrag muss vor Beginn des Hausbaus bei der KfW gestellt werden. Grundsätzlich gilt, dass der KfW-Antrag vor Abschluss von Lieferungs-/Leistungsverträgen eingereicht werden muss. Nur in der Kreditvariante kann hiervon abgewichen werden, wenn ein dokumentiertes Beratungsgespräch mit der Bank vorliegt. Bauherren, die diese Lösung bevorzugen, müssen sich zügig um sämtliche Antragsunterlagen und den Abschluss der Planungen kümmern.

Und warum diese Entscheidung? Die neue Regierung sieht den größeren Handlungsbedarf bei Bestandsgebäuden. Subventionen sollen bevorzugt in die energetische Sanierung von Altbauten fließen. Beim Neubau werden nur noch die höchsten Effizienzhaus-Standards 40 und 40 Plus unterstützt. Viele Bauexperten kritisieren die Entscheidung, weil dadurch der Wohnungsbau im günstigen Segment ausgebremst würde, in einer Zeit, in der die Hausbau Kosten steigen - bzw. deutlich gestiegen sind.

KfW Förderung - so viel Geld gibt's

Bis 30. Juni 2021 galt das Förderprogramm Energieeffizient bauen Nr. 153. Seit 1. Juli 2021 gelten die neue Förderungen der BEG für neu erstellt Wohngebäude
• Kredit mit Tilgungszuschuss Nr. 261 und 262
• direkt ausbezahlter Zuschuss Nr. 461

Gefördert werden Effizienzhäuser:
• Effizienzhaus 40 Plus mit 37.500 Euro bei max. Kredit 150.000 Euro
• Effizienzhaus 40 mit 24.000 Euro  bei max. Kredit 120.000 Euro
• Effizienzhaus 40 EE, Effizienzhaus 40 NH mit je 33.750 Euro  bei max. Kredit 150.000 Euro

EE: zusätzl. Bonus für Erneuerbare Energien (mehr als 55 % des Gebäudeenergiebedarfs)
NH: zusätzl. Bonus für Nachhaltigkeitszertifikat

• Jede Wohneinheit wird gefördert. Beim Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung verdoppelt sich KfW Förderung
• plus die Förderung für die Baubegleitung

Förderung für Renovierung

Wer bereits ein Haus besitzt und renovieren oder modernisieren möchte, kann dafür ebenfalls großzügig Geld vom Statt erhalten. Alles, was Sie wissen müssen: Förderung bei Sanierung

BEG: neue Bundesförderung für effiziente Gebäude

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG WG regelt die Förderung für Wohngebäude. Bauherren können wählen zwischen einer reinen Zuschussvariante oder – für den Hausbau wahrscheinlich besser – einer Kreditvariante mit Tilgungszuschuss. D.h. hier muss am Ende nicht der komplette Kredit zurückgezahlt werden. Seit 1. Juli 2021 werden die Anträge für Zuschüsse über die BAFA und die Anträge für die Kreditvariante über die KfW Förderbank gestellt.  

Der Baustandard in Deutschland ist sehr hoch. Wer darüber hinaus in einen energetisch besonders hochwertigen Neubau investiert, wird feststellen, dass die Mehrkosten dafür zwar spürbar sind, sich aber absolut lohnen, nicht zuletzt angesichts steigender Energiepreise. Hinzu kommen attraktive Förderzuschüsse durch die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Wer sich bei seinem Hausbau vom Staat finanziell unterstützen lassen möchte, muss auf Energiesparen und den Einsatz regenerativer Energien achten. Diese Förderung ist Teil des Klimaschutzprogrammes der Bundesregierung, um endlich beim Gebäudesektor mehr Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit zu erreichen. Für Baufamilien gibt es zwei relevante Effizienzhaus-Klassen: das Effizienzhaus 40 und das Effizienzhaus 40 Plus.

Zusätzlich gibt es Boni für Erneuerbare Energien sowie ein Nachhaltigkeitszertifikat. Auch wenn beide erreicht werden, gibt es den Bonus von 2,5 % nur einmal.

Effizienzhaus 40 Plus als höchste Förderstufe

Neu ab 2021 ist, dass der Kreditrahmen für Effizienzhäuser beim Effizienzhaus 40 Plus von 120.000 Euro auf 150.000 Euro angehoben wurde. Bei dieser höchsten Förderstufe (KfW 40 Plus) steigt der maximale Tilgungszuschuss pro Wohneinheit damit auf attraktive 37.500 Euro.

Es steht die Förderung von Effizienzhäusern als Gesamtes im Fokus. Die BEG EM sieht keine Förderung von Einzelmaßnahmen im Neubau vor. Dadurch entfällt die Förderung von Wärmepumpen, Biomassekesseln und Solarthermieanlagen als Einzelmaßnahme im Neubau seit dem 1. Januar 2021.

Mehr Förderung durch erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit

Neu seit 2021 sind auch zusätzliche Boni auf den Tilungszuschuss möglich: Der Einsatz erneuerbarer Energien von mehr als 55 Prozent bedeutet EE-Effizienzhaus-Klasse und wird mit einem zusätzlichen Bonus von 2,5 % auf den Tilgungszuschuss belohnt. Wer eine vom Bund akzeptierte Nachhaltigkeitszertifizierung für seinen Hausbau erhält, bekommt für sein NH-Effizienzhaus ebenso einen um 2,5 % höheren Tilungszuschuss als Bonus. Diese KfW Förderung gilt für Effizienzhaus 40, nicht jedoch für 40 Plus.

Nachhaltigkeits-Klasse

Nachhaltigkeits-Klasse lässt mit gutem Gewissen bauen

Im Rahmen der neu geschaffenen Bundesförderung für effiziente Gebäude - Wohngebäude - BEG WG - gibt es jetzt auch das KfW-Effizienzhaus 40 der Erneuerbare-Energien-Klasse, dessen Energiebedarf zu mindestens 55 Prozent aus regenerativen Quellen gedeckt werden muss. Der Antragsteller erhält dann zusätzlich einen Bonus von 2,5 Prozent des Fördersatzes.

Alternativ kann es ein Effizienzhaus der Nachhaltigkeits-Klasse werden. Die Kombination ist nicht möglich. Was zeigt, dass das viel umfassendere Konzept der Nachhaltigkeit, deren Bestandteil die Energieeffizienz ist, noch nicht überall verstanden wurde. Obwohl es dabei um Probleme geht, die in Zukunft stärker in den Vordergrund rücken dürften, die die komplette Lebensphase eines Gebäudes betreffen, nicht nur die Zeit der Nutzung: Wo kommt das Baumaterial her? Wird es durch Raubbau gewonnen? Welcher Energieaufwand steckt drin, wie viel Graue Energie, welche CO2-Emissionen?

Ständig werden hier neue Lösungen entwickelt, viele sind bereits auf dem Markt. Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie Holz oder Hanf, oder aus Reststoffen der Landwirtschaft, Dichtfolien aus Polymeren auf Pflanzenbasis, Lehmsteine für tragende Wände und vieles andere mehr – all das deutet an, welches Potenzial in diesem Bereich steckt. Mit gutem Gewissen bauen und wohnen.

Förderung für Baubegleitung

Für die Förderung inklusive Baubegleitung ist nur noch eine Antragsstellung erforderlich. Die Höchstgrenze der förderfähigen Kosten beträgt 10.000 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern. Bei Mehrfamilienhäusern mit drei und mehr Wohneinheiten gibt es 4.000 Euro pro Wohnung, insgesamt max. 40.000 Euro.

Doppelte Förderung kassieren

In der städtischen Nachverdichtung gibt es immer mehr Zwei- und Mehrfamilienhäuser. Nachdem jetzt jede einzelne Wohneinheit voll förderfähig ist, lohnt sich das umso mehr. Verfügt das Einfamilienhaus über eine Einliegerwohnung, erhält der Bauherr den doppelten Zuschuss. Die abgetrennte Einheit mit Küchenanschluss, Bad und eigenem Zugang über den Flur braucht zwar auch einen eigenen Wärmemengenzähler sowie eine separate Be- und Entlüftung. Dennoch überwiegt die Förderung den Mehraufwand. Für ein Effizienzhaus 40 Plus Haus
 mit zwei Wohneinheiten und Baubegleitung ist eine maximale Fördersumme von 80.000 Euro möglich. Vor 2021 waren es 64.000 Euro.

Neu an der BEG-Förderung ist auch, dass sich die Antragstellung nach vorne verschiebt. Ein Förderantrag muss jetzt schon vor der Vertragsunterzeichnung mit dem Haushersteller gestellt werden, nicht wie bislang vor dem Baubeginn. Dafür erfolgt die Antragstellung nun gebündelt mit nur einem Formular.

Förderung eines Efficiency Smart Home

Digitalisierungsmaßnahmen zur Verbrauchsoptimierung (z.B. Efficiency Smart Home) werden eigenständig gefördert. Wer mit Smarthome-Technik seinen Energieverbrauch optimiert (Stichwort: Efficiency Smart Home) darf sich über eine zusätzliche KfW Förderung freuen. Die Photovoltaik-Anlage und ihre Installation soll beim BEG ebenfalls Berücksichtigung bei den förderfähigen Kosten finden, allerdings darf dann keine Einspeisevergütung dafür erhalten werden.

Dämmung lohnt sich

„Die Einhaltung des reinen Mindeststandards wird nicht mit Fördermitteln der KfW unterstützt“, erklärt  Albert Klein, Produktmanager WDVS/Putze bei Brillux. Damit erfüllt der Bauherr lediglich die geltenden gesetzlichen Vorschriften. Für diesen Mindeststandard muss kein Energieberater hinzugezogen werden, für die Erfüllung der Vorgaben sorgt das Bauunternehmen.
Diesen Mindeststandard definiert das neue Gebäudeenergiegesetz GEG, das seit 1.11.2020 gilt. Es hat bezüglich der Wärmedämmung aber keine höheren Ansprüche als die alte EnergieEinspar-Verordnung, die EnEV. Zukünftige Verschärfungen sind nicht ausgeschlossen. Relevant sind die zum Zeitpunkt der Bauabnahme geltenden Vorschriften.

„Nur Maßnahmen über den Mindeststandard hinaus werden gefördert“, betont Albert Klein. Ein Übererfüllen der Vorgaben nach GEG kann durchaus Sinn machen, weil
1) dann Fördermittel in Anspruch genommen werden können, entweder die Programme der KfW-Förderbank oder andere, auch regionale Förderangebote;
2) alternativ zu den KfW-Fördermitteln, die Steuerlast über drei Jahre verteilt geltend gemacht werden kann;
3) eine möglichst weitreichende Unabhängigkeit angestrebt wird.

Aus vielen Gesprächen mit Kunden weiß Dämmspezialist Klein, dass es ein Umdenken Richtung Energiesparen und Energieeffizienz gibt: „Für immer mehr Bauherren ist Energieeffizienz und Klimaschutz ein wichtiges Anliegen.“ Und genau diese Ziele verfolgt auch der Staat und schafft durch spezielle Förderungen weitere Anreize durch zinsgünstige Kredite und attraktive Tilgungszuschüsse.

Kompensiert die KfW Förderung den Aufwand für eine bessere Dämmung? „Kann sein, dass der Bau über die Fördertöpfe günstiger wird. Das muss im Einzelfall geprüft und berechnet werden“, erklärt Albert Klein und verweist darauf, dass bei Förderungen auch verpflichtend ein Energieberater mit hinzugezogen werden muss.

Förderung für Energiesparen und Kohlendioxid-Einsparung

Gebäude müssen kein klimaschädliches CO2 ausstoßen. Sie können sogar grüne Kraftwerke sein. Viele Haushersteller bieten heute förderfähige Effizienz- oder sogar Plus-Häuser an mit überdurchschnittlich guter Außendämmung und Nutzung regenerativer Energien. Je anspruchsvoller die Energieeffizienzklasse des Hauses, desto höher die Förderung der KfW Förderbank.
Energieeffizientes Bauen wird gefordert und gefördert, um die CO2-Emissionen zu senken. Der einzige Weg, die Klimaerwärmung zu bremsen. Jeder Bauherr in Deutschland muss sich an das GEG halten. Die „Messlatte“ dabei ist aber nicht der CO2-Ausstoß, sondern der Bedarf an „Primärenergie“. Das sind die Kilowattstunden an nicht erneuerbarer Energie (aus Kohle, Öl, Gas), die das Gebäude den Planeten Erde insgesamt kostet. Also nicht nur diejenigen, die auf dem Stromzähler oder der Rechnung des Gasversorgers erscheinen – das wäre die „Endenergie“. Sondern dazu noch die Kilowattstunden, die für Förderung, Aufbereitung und Transport der Energie zum Gebäude aufgewendet werden müssen.

KfW Förderung für Effizienzhaus

Die Labels Niedrigenergiehaus oder Energiesparhaus sind Etiketten ohne Aussagekraft. Wer ein KfW Effizienzhaus in Auftrag gibt, darf Energieeffizienz weit über dem Mindestmaß erwarten. Die KfW Förderbank hat die technischen Anforderungen detailliert geregelt und überwacht die Einhaltung ihrer Förderkriterien.

Bauherren konnten bislang zwischen drei unterschiedlich anspruchsvollen Typen wählen: Beim KfW-Effizienzhaus 55 durfte der Jahres-Primärenergiebedarf höchstens 55 Prozent des Bedarfs des EnEV-Standardhauses betragen, beim KfW-Effizienzhaus 40 höchstens 40 Prozent. Und beim KfW-Effizienzhaus 40 Plus müssen zusätzlich immer eine Solarstromanlage oder eine andere Technik zur Erzeugung von grünem Strom und eine Hausbatterie vorhanden sein. Jährlich muss eine bestimmte Mindestmenge an Strom gewonnen werden. Übrigens: Erfüllen Passivhäuser die Kriterien einer der KfW-Klassen werden sie ebenfalls gefördert. Ab 2022 fällt das Effizienzhaus 55 aus der Förderung.

Je besser die Energiebilanz, desto höher die KfW Förderung

Die Basis zur Erfüllung der Anforderungen besteht in einer gut gedämmten konstruktiven Gebäudehülle. Um zum KfW-40-Standard zu gelangen, bedarf es weiterer konstruktiver Maßnahmen an der Gebäudehülle und an den Fenstern. Der Einsatz regenerativer Energien, wie der einer Wärmepumpe, in Verbindung mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist bei KfW-40 verpflichtend. Die KfW-40plus-Version setzt neben den Anforderungen, die für das KfW-40-Haus gelten, zusätzlich auf das Konzept, mehr Energie zu gewinnen als zu verbrauchen. Das bedingt den Einsatz einer Photovoltaikanlage, eines Batteriespeichers sowie eines intelligenten Energiemanagements.

Primärenergiebedarf bei Effizienzhäusern

Entscheidend für die energetische Bewertung eines Gebäudes ist der tatsächliche Primärenergiebedarf. Er setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Zum einen zählt der reale Wärmeenergiebedarf eines Gebäudes, zum anderen der Energiebedarf, der zur Bereitstellung dieser Wärme benötigt wird - also für Transport, Umwandlung, Antrieb der Anlagentechnik und mehr. Dabei werden die Energien unterschiedlich bewertet. Erneuerbare Energien, wie beispielsweise die Solarenergie, schlagen beim Primärenergiebedarf mit einem anderen Faktor Faktor zu Buche als Holz oder Heizöl oder Erdgas oder gar Strom.

Der berechnete Primärenergiebedarf ergibt sich aus dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Komponenten. Auch Ausrichtung des Grundstücks, Fenstergröße oder Gebäudeform spielen eine Rolle. So können beispielsweise Wärmeverluste durch große Nordfenster oder Erker und Vorsprünge über die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien ausgeglichen werden. Südfenster dagegen machen mit ihren passiven solaren Wärmegewinnen Punkte gut. Pluspunkte bringt außerdem eine besonders effiziente Anlagentechnik. Wer wiederum sein Haus extra dick einpackt, braucht kaum Heizenergie. Dann spielt die Energietechnik eine kleinere Rolle.

Effizienzhaus 55, Effizienzhaus 40 und Effizienzhaus 40 Plus

Bei einem Effizienzhaus 55 liegt der berechnete Primärenergiebedarf 55 Prozent unter dem maximal zulässigen Wert. Dieses Niveau lässt sich über verschiedene Maßnahmen erreichen, die sich über die ersparten Heizkosten rasch amortisieren. In der Fertighausbranche ist das Effizienzhaus bei vielen Anbietern in der Zwischenzeit Standard. Und nicht nur das. Wer mehr tun will, findet fertig geschnürte Zusatzpakete, mit denen er sein Traumhaus relativ einfach auf das noch sparsamere Niveau Effizienzhaus 40 oder Effizienzhaus 40 Plus heben kann. Die Pakete enthalten Komponenten zu sparsamerer Heiztechnik, dickerer Dämmung, besseren Fenstern sowie Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Je nach Anbieter kann der Bauherr diese sogar entsprechend seiner Vorlieben und persönlichen Situation flexibel kombinieren. Entscheidet er sich für einen Pelletkessel, wird das Endpaket anders aussehen, als wenn eine Lüftungsheizung die Hauptrolle spielt. Hauptsache, die Werte stimmen.

Beim Effizienzhaus 40 darf der berechnete Primärenergiebedarf höchstens 40 Prozent des maximal zulässigen Primärenergiebedarfs betragen, beim Effizienzhaus 40 Plus muss selbstproduzierter Strom auch selbst verbraucht werden. Eine Alternative ist das Passivhaus. Es zeichnet sich durch eine hervorragend gedämmte und luftdichte Gebäudehülle aus, die kaum Wärme verliert. Frischluft wird über ein zentral gesteuertes Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zugeführt. Selbst in harten Wintern muss nur an wenigen Tagen zugeheizt werden.

Effizienzhaus Plus

Der höchste Standard, der die Effizienzhaus-Riege ergänzt, ist das Effizienzhaus Plus. Dabei handelt es sich um Plusenergiehaus-Konzepte, die mittels Fotovoltaikanlage oder Windrad mehr Strom produzieren, als sie selbst verbrauchen. Wichtige Bestandteile sind unter anderem Haushaltsgeräte mit den Energieeffizienzklassen A++ oder höher sowie ein intelligentes Energiemanagement, das möglichst viel Strom der Eigennutzung zuführt. Die Überschüsse werden ins öffentliche Netz gespeist oder zum "Betanken" eines hauseigenen Elektromobils genutzt. Gerade Fertighaushersteller bieten ihren Kunden vermehrt Plusenergiehäuser an. Wer möchte, kann sich also ein zukunftsfähiges Klimaschutz auf sein Grundstück stellen.

Förderung Brennstoffzelle

Förderprogramm EBS-Zuschuss Brennstoffzelle (KfW Nr. 433): Bleibt als eigenständige Förderung bestehen. Der Zuschuss beträgt 7.050 Euro bis 28.200 Euro pro Brennstoffzelle.

Förderung ist nur ein Teil der Baufinanzierung

Einfache Baufinanzierung durch niedrige Bauzinsen
Immobilienkredit übers Internet als Alternative
Worst case: Baufinanzierung ohne Eigenkapital

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