
Retention schützt Haus und Kanalisation: Für das gute Gefühl bei jedem Regen!
Sommer in Deutschland. Regen fällt oft weniger häufig, dafür sind Starkregenereignisse keine Seltenheit mehr. Das stellt auch Hausbesitzer vor neue Herausforderungen.
Denn viele Kommunen schreiben vor, wie viel Wasser vom Dach oder von Außenflächen in die Kanalisation fließen darf. Die gute Nachricht: Es gibt Lösungen für die Kanalentlastung, zum Beispiel die Retention von Regenwasser.
Was bedeutet Retention im Wassermanagement?

Schon bei einem kräftigen Regenschauer fließen auf einem durchschnittlichen Dach in einer Stunde mehr als 1000 Liter Regenwasser über die Regenrinnen ab. Und zwar meist unkontrolliert. Von jedem Dach. Für die Kanalisation sind dies Mengen, die schnell zu Problemen führen können: Rückstaus, lokale Überschwemmungen, im schlimmsten Fall kommt es zu Rohrbrüchen.
Um ihre Abwassersysteme zu schützen, verlangen mittlerweile viele Kommunen, dass Regenwasser kontrolliert abläuft. Das ist auf zwei Arten möglich: durch Retention und Versickerung.
Bei der Retention wird das Wasser vom Dach und anderen versiegelten Flächen gesammelt und kontrolliert in die Kanalisation geleitet – mit einem sogenannten Drosselabfluss, dessen Ablaufmenge die Kommune individuell vorgibt.
Bei der Versickerung wird das gesammelte Regenwasser dosiert ins Grundwasser abgegeben. Es bleibt damit dem lokalen Wasserkreislauf erhalten.
GRAF bietet für beides praktikable Systeme. Als europäischer Marktführer im Bereich Regenwassernutzung setzt das Unternehmen auf hochwertige Materialien und nachhaltige Wassertechnik.
Unterirdische Retention: Effizient und platzsparend

Eine besonders effiziente und leistungsstarke Lösung für die Retention von Regenwasser sind unterirdische Regentanks, die sowohl dem Hochwasserschutz als auch der Regenwassernutzung dienen. Durch den unterirdischen Einbau kann die Fläche über ihnen weiterhin genutzt werden. Etwa als Rasenfläche, für einen Sandkasten oder ein Carport.
Retention mit System: PLATIN und CARAT von GRAF

GRAF bietet mit der Flachtank-Serie PLATIN das optimale Produkt für den nachträglichen Einbau. Mit Volumina von 1.500 bis 7.500 Litern sowie als PLATIN XL von 10.000 bis 15.000 Litern gibt es für unterschiedliche Gebäudetypen den passenden Tank.
Der Flachtank hat eine geringe Einbautiefe und benötigt deshalb auch nur ein kleines Einbaufenster. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus erfüllt mit einem PLATIN XL Tank die Vorgaben der meisten Kommunen, weil dieser auch bei Starkregen genügend Fassungsvermögen bietet und die Kanalisation entlastet.
Als ideale Ergänzung im Neubau bieten die CARAT-Tanks große Speichervolumina bei kompakter Grundfläche. Die Tanks sind ab 2.700 Litern in unterschiedlichen Größen erhältlich und bieten viel Speicherkapazität auf vergleichsweise kleiner Fläche. Dadurch eignet sich der CARAT besonders für Grundstücke mit begrenztem Platzangebot.
Beide Tank-Serien bestehen aus hochwertigem, stabilem Kunststoff und sind, mit einer Herstellergarantie von 30 Jahren, auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Das geringe Gewicht gegenüber Beton- oder Stahltanks macht Transport und Einbau deutlich einfacher und kostengünstiger.
Retention mit Mehrwert: Entlastung und Nutzung
PLATIN oder CARAT sind eine stabile Basis zur Kanalentlastung. Um den vorgeschriebenen Drosselabfluss einzuhalten, ist ein Ablauf montiert, der auf 0,05 bis 2,0 Liter pro Sekunde eingestellt werden kann.
Die Tanks beider Serien werden in der Plus-Version zur unterirdischen Zisterne. Mit einem optionalen Technikpaket mit Pumpe kann das gesammelte Regenwasser so für die Bewässerung von Pflanzen im und ums Haus herum genutzt werden.
Gefiltertes Regenwasser aus der eigenen Zisterne eignet sich nicht nur, um Pflanzen zu gießen, sondern lässt sich für die Toilettenspülung und die Waschmaschine einsetzen. Damit können täglich bis zu 50 Prozent Trinkwasser gespart werden.
Wirtschaftliche und rechtliche Vorteile

Regenrückhaltesysteme erfüllen nicht nur gesetzliche Vorgaben, sie zahlen sich sogar aus. Viele Kommunen erlassen die Niederschlagsgebühr ganz oder teilweise, wenn Regenwasser nachweislich zurückgehalten wird.
Dazu kommt ein weiterer Schutzaspekt: Wer Wasser kontrolliert ableitet, schützt Keller und Fundament seines Zuhauses. Doch nicht nur das. Denn wer Wasser unkontrolliert auf ein Nachbargrundstück laufen lässt, riskiert mehr als schlechte Stimmung – im schlimmsten Fall landet das vor Gericht.
Retention oder Versickerung – die richtige Lösung finden
Retention und Versickerung – beides entlastet bei Regen die Kanalisation. Doch während bei der Retention die ablaufende Wassermenge kontrolliert gedrosselt wird, wird das Regenwasser bei der Versickerung nach und nach ins Grundwasser gespeist. Auf diese Weise trägt sie positiv zum lokalen Wasserkreislauf bei und fördert das Grün im eigenen Garten – und in der Nachbarschaft.
Welcher Weg der richtige ist, hängt von Grundstück, Dachfläche und den kommunalen Vorgaben ab. Mit dem kostenlosen Online-Tankberater hilft GRAF dabei, schnell und einfach die passende Lösung zu finden.
Hier finden Sie weitere Informationen zu den GRAF Profilösungen (Nutzung, Behandlung, Rückhaltung und Versickerung von Regenwasser).

