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Förderung bei Sanierung

Mehr Förderung seit diesem Jahr: Renovierer dürfen sich über mehr finanzielle Unterstützung freuen – sei es in Form von Fördergeldern oder als Steuererleichterungen.

Fördermittel für Sanierung

Staatliche Förderung bei Sanierung setzt auf zwei Schwerpunkte:

  • die energetische Sanierung

  • den Umbau zur Barrierefreiheit

Nachhaltigkeit zahlt sich aus: Hauseigentümer werden seit Januar 2021 mit Steuervorteilen und Zuschüssen für energetische Sanierungsmaßnahmen  an selbstgenutztem Wohneigentum belohnt.

Förderung bei Sanierung in Form von Steuerersparnis

Besonders attraktiv ist der Steuerbonus für Einzelmaßnahmen, wie z. B. die Wärmedämmung, die auch von der KfW als förderfähig eingestuft sind. Sie können für einen befristeten Zeitraum mit maximal 20 Prozent der Aufwendungen von der Steuer abgesetzt werden, verteilt auf drei Jahre.

Wie hoch ist die steuerliche Förderung für Sanierungen?

Bei Einzelmaßnahmen kann der Hausbesitzer 40.000 Euro über drei Jahre steuerlich geltend machen.

Das sind 20 Prozent von maximal 200.000 Euro Investionssumme pro Wohneinheit. Gefördert werden die Dämmung von Wänden, Decken und Dächern sowie der Austausch von Fenstern und Außentüren und Einbau einer Lüftungsanlage und die Erneuerung bzw. Optimierung einer Heizungsanlage. Für die Durchführung der Maßnahmen gelten technische Mindeststandards. Eine Fachbescheinigung muss vorliegen.

Für die energetische Baubegleitung und Fachplanung sind generell 50 Prozent der Kosten steuerlich abzugsfähig.

Der Abzug erfolgt von der jeweils individuellen Steuerschuld des Hauseigentümers. Sie wird über die jeweilige Einkommenssteuererklärung bei Ihrem Finanzamt geltend gemacht. 

Bundesförderung für effiziente Gebäude

Förderung für die Sanierung bietet auch die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude BEG für die Sanierung. 
Die Fördersummen erhöhen sich um weiter 5 % wenn die Maßnahmen im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans iSFP durchgeführt werden. Beispiel: Wird im Rahmen eines iSFP eine alte Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzt, beträgt die staatliche Förderung nicht 45 %, sondern 50 % der Investitionskosten. Der Hausbesitzer zahlt also nur die Hälfte. 

Wird eine alte Ölheizung durch eine Biomasseanlage ersetzt, kann die Förderung bis zu 55 % betragen, da es noch zusätzlich einen Innovationsbonusn Biomasse geben kann.

Wird ein altes haus energetisch verbessert und einer der fest definierten KfW Effizienzhaus Standrads erreicht, winken großzügige Fördergelder. Bei Erreichen des KfW Effizienzhaus 40 Standards sind dies satte 45 %. 

Wer mindestens 55 % seines erforderlichen Energiebedrafs mit erneuerbaren Energien abdeckt, kommt in die EE-Klasse, bei einer Sanierung bedeutet dies eine um weitere 5 Prozentpunkte höhere Fördersumme.

 

 

Die KfW erhöht ihre Investitions- und Tilgungszuschüsse auch für Sanierungsmaßnahmen zum Effizienzhausstandard. Mehr Informationen zu den Förderkonditionen finden Sie auch in der IVPU-Broschüre "Förderprogramme für die energetische Sanierung" auf www.daemmt-besser.de.

Der Hausbesitzer muss sich allerdings zwischen Steuervorteilen und KfW-Förderung entscheiden. Eine Kombination beider Fördermaßnahmen ist nicht möglich.

Bevor die Entscheidung für eine finanzielle Unterstützung getroffen wird, sollten drei wichtige Kriterien beachtet werden:

  1. Zunächst gelten für die förderfähige Dämmung von Bauteilen wie Dachflächen, Wände oder Geschossdecken technische Anforderungen, die erfüllt und nachgewiesen werden müssen. Beim Steuerbonus reicht hierfür die Fachunternehmererklärung des ausführenden Handwerkers, bei der KfW ist eine Energieberatung Pflicht. 
  2. Ebenfalls empfiehlt sich für einen effizienten baulichen Wärmeschutz eine Hochleistungsdämmung, wie Sanierungslösungen mit PU-Dämmung. Sie reduzieren den Wärmedurchgang auf ein Minimum und erfüllen die Anforderungen an die Förderung mit schlanken Aufbauten. Das schafft Platz und nach der Sanierung mehr Raum fürs Wohnen. 
  3. Zu beachten ist auch, dass die Steuerermäßigungen im Rahmen der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden können. Ein Antrag vor Beginn der Arbeiten ist nicht erforderlich. Die KfW-Förderung hingegen muss in jedem Fall vor Beginn der Sanierung von einem Energieberater beantragt werden.

KfW Förderung für Renovierer

Kredite und Tilgungszuschüsse im Programm Energieeffizient Sanieren (151)

Förderung für die Sanierung eines Altbaus zum KfW-Effizienzhaus bzw. für den Kauf von saniertem Wohnraum:

max. Kreditbetrag 120.000 Euro

max. Tilgungszuschuss* KfW   55     48.000 Euro

max. Tilgungszuschuss* KfW   70     42.000 Euro

max. Tilgungszuschuss* KfW   85     36.000 Euro

max. Tilgungszuschuss* KfW 100     33.000 Euro

max. Tilgungszuschuss* KfW 115     30.000 Euro

max. Tilgungszuschuss* KfW Denkmal   30.000 Euro

*pro Wohneinheit

Seit 1. Januar 2020 werden Wärmeerzeuger auf Basis des Energieträgers Öl bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus nicht mehr gefördert.

Kredite und Tilgungszuschüsse im Programm Energieeffizient Sanieren (152)

Hier geht es um die Förderung energetischer Einzelmaßnahmen, wobei kein KFW-Effizienzhausstandard erreicht wird.

max. Kreditbetrag   50.000 Euro

max. Tilgungszuschuss*   10.000 Euro

*pro Wohneinheit

Seit 2020 wird die Heizungsförderung für Einzelmaßnahmen nahezu komplett vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) übernommen. Nah- und Fernwärme sowie Optimierungen an der bestehenden Heizungsanlage sind direkte KfW-Förderungen.

Investitionszuschüsse im Programm Energieeffizient Sanieren (430)

Wer keinen Kredit der KfW in Anspruch nehmen möchte, kann auch eine Förderung für die Sanierung eines Altbaus zum KfW-Effizienzhaus oder für Einzelmaßnahmen erhalten:

max. förderfähige Investitionskosten 120.000 Euro 

                        bei Einzelmaßnahmen   50.000 Euro

max. Investitionszuschuss* KfW   55   48.000 Euro

max. Investitionszuschuss* KfW   70   42.000 Euro

max. Investitionszuschuss* KfW   85   36.000 Euro

max. Investitionszuschuss* KfW 100   33.000 Euro

max. Investitionszuschuss* KfW 115   30.000 Euro

max. Investitionszuschuss* KfW Denkmal   30.000 Euro

*pro Wohneinheit

max. Investitionszuschuss bei Einzelmaßnahmen   10.000 Euro

Seit 1.1.2020 werden Wärmeerzeuger auf Basis des Energieträgers Öl bei der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus nicht mehr gefördert.

Ergänzungskredit im Programm Energieeffizient Sanieren  (167)

Ergänzend zum BAFA-Zuschuss fördert die KfW neben Solarthermie, Biomasse (Holz, Pellets) und Wärmepumpen nur noch Gasbrennwertheizungen, die mit erneuerbaren Energien kombiniert werden. Ölheizungen, auch in Kombination mit erneuerbaren Energien, werden nicht mehr gefördert.

Voraussetzung für die Nutzung der KfW-Förderung:
Energieeffizienzexperte – Zuschuss Baubegleitung (im Programm 431)

Die KfW übernimmt 50 % der Kosten eines Experten für Energieeffizienz, max. Zuschuss bis 4.000 Euro pro Vorhaben. Zu finden in der Liste der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Förderungen BAFA

Wer bei der Heizungsmodernisierung auf erneuerbare Energien setzt, profitiert.

Der Zuschuss fällt je nach Maßnahme unterschiedlich hoch aus:

  • für Hybridheizung aus erneuerbaren Energien bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten
  • für Gasheizung kombiniert mit erneuerbaren Energien, die mind. 25 Prozent der Heizlast abdecken, bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten
  • Gasbrennwertheizung  plus erneuerbare Energien bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten
  • Solarthermie bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten
  • Pellet-/Holzheizung bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten
  • Wärmepumpe bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten

Plus: Austauschprämie für alte Ölheizungen 

  • komplett durch erneuerbare Energien ersetzt bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten
  • ersetzt durch Gas und bis zu 40 Prozent der erneuerbare Energien förderfähigen Kosten

Einen Wegweiser für die Heizungsförderung finden Sie auf www.wolf.eu.

Steuerersparnis für energetische Sanierung

Wer nicht auf KfW- oder BAFA-Förderungen zurückgreift, kann einen Steuerabzug für Sanierungen geltend machen.

Seit 2020 sind die Kosten für die Sanierung selbstgenutzten Wohneigentums (älter als zehn Jahre) steuerlich abzugsfähig. Der Energiestandard muss sich verbessern, ein Fachunternehmen mit der Durchführung beauftragt werden.

Über drei Jahre lassen sich insgesamt 20 Prozent der investierten Sanierungskosten sparen und so insgesamt bis max. 40.000 Euro absetzen. Rechnung und Fachunternehmererklärung der Einkommenssteuererklärung beifügen. 

max. Investitionssumme 200.000 Euro:

1. Jahr   7 % der Investionssumme absetzbar

2. Jahr   7 % der Investionssumme absetzbar

3. Jahr   6 % der Investionssumme absetzbar

Das sind die Bedingungen für die steuerliche Förderung von Renovierungen:

  • Das Haus muss älter als zehn Jahre sein, gerechnet vom Beginn seiner Herstellung an.
  • Das Haus muss vom Eigentümer selbst bewohnt sein, nicht vermietet.
  • Es muss sich um energetische Maßnahmen handeln, wie die Wärmedämmung von Fassaden, Wänden, Dächern oder Decken, die Erneuerung der Fenster oder Haustüren, die Erneuerung oder der Einbau einer Lüftungsanlage, die Erneuerung einer Heizung oder die Optimierung einer bestehenden Heizung, der Einbau von smarter Technik zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung. 
  • die Förderung gilt für eine oder mehrere solche Maßnahmen. Egal, ob diese gleichzeitig oder nacheinander durchgeführt werden.
  • Die steuerliche Förderung greift für Renovierungen, die ab dem 01. Januar 2020 begonnen werden. Die Sanierung muss spätestens zum 31. Dezember 2029 beendet sein.
  • Die steuerliche Förderung wird von der Steuerschuld des Hausbesitzers abgezogen. Es mindert seine Einkommensteuerschuld.
  • Die steuerliche Förderung wird nicht bei Eigenleistungen gewährt, sondern nur, wenn die Renovierung von einem Fachbetrieb ausgeführt wurde.

Mehr Geld für Gebäudeenergieberatung seit 1. Februar 2020

Hausbesitzer, die eine energetische Sanierung planen, erhalten mehr Zuschüsse. Der maximale Zuschuss für ein Einfamilienhaus oder Zweifamilienhaus für eine Energieberatung steigt von 800 Euro auf 1.300 Euro. Die Energieberatung ist ohnehin sinnvoll, weil sichergestellt wird, dass die richtige Maßnahmen und diese vernünftig aufeinanderabgestimmt ergriffen werden. Schließlich will der Hausbesitzer am Ende Geld und Energie sparen. Für eine Vor-Ort-Energieberatung gibt es nun 500 Euro mehr Förderung als Zuschuss. Die Förderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausbezahlt. 

Wer Förderungen der KfW Förderbank erhalten möchte, muss zwangsweise eine Energieberatung durchführen. Diese ist Voraussetzung für den Erhalt eines zinsgünstigen Kredits bzw. eines Zuschusses im Rahmen einer Förderung. 

Eigentümer von Gebäuden mit drei oder mehr Wohneinheiten erhalten nun maximal 1.700 Euro Zuschuss zur Gebäudenergieberatung. 

Nicht nur die Energieberatung wird bezuschusst, auch die Baubegleitung. Ein Baubegleiter stellt sicher, dass die Sanierung qualifiziert durchgeführt wird. Hier werden durch die Förderung 50 Prozent der Kosten übernommen, maximal 4.000 Euro zahlt die KfW Förderbank. Wird aber parallel ein KfW Kredit oder Zuschuss nicht komplett ausgenutzt, kann die Förderung auf bis zu 90 Prozent, also 7.200 Euro steigen. Je höher der erzielte Energiestandard nach der Sanierung, desto höher die Förderung.

Auf der nächsten Seite erfahren Sie mehr über die Förderschwerpunkte, bei denen der Staat Eigentümern bei der Sanierung ihres Hauses unter die Arme greift.

 

    Die Förderprogramme

    Es gibt zwei Förderschwerpunkte, bei denen die Politik Eigentümern bei der Sanierung ihres Hauses unter die Arme greift.

    1. Die energetische Sanierung, um das Haus zukunftsfit zu machen. Das bringt nicht nur die Energiewerte, sondern auch die Finanzierung schneller in den grünen Bereich.
    2. Zweiter Förderschwerpunkt sind der barrierefreie Umbau und der Einbruchschutz.

    Energetische Sanierung

    40 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf den Gebäudesektor. Bei Neubauten sorgen die Vorgaben der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) für ein Mindestmaß an Energieeffizienz.

    Im Altbau dagegen ist man darauf angewiesen, dass Hausbesitzer die Notwendigkeit einer energetischen Sanierung erkennen. Um ihre ökologischen Ziele zu erreichen, schafft die Politik finanzielle Anreize über Förderprogramme.

    Attraktiver Klassiker der Förderung

    Die höchsten Beträge fließen für Hausbesitzer, die sich für die Komplettsanierung ihrer Immobilie zu einem KfW-Effizienzhaus entschließen. Bei den Förderstufen wird berücksichtigt, dass dieses Niveau im Altbau wesentlich schwerer zu erreichen ist. Einen speziellen Status genießt das KfW-Effizienzhaus Denkmal. Hier sind vor allem die Anforderungen niedriger. 

    Renovierer müssen sich im Vorfeld bei der KfW Förderbank vor allem das Programm zur Förderung: Energieeffizient Sanieren – Kredit (Nr. 151) näher anschauen.

    Die maximale Kreditsumme, die zur Verfügung steht wurde zum 24. Januar 2020 auf 120.000 Euro erhöht. Interessant an dem Kredit ist nicht nur der niedrige Zinssatz bei langer Laufzeit, sondern vor allem der Tilgungszuschuss, also ein echtes Geldgeschenk. Dieses hängt vom erreichten Energiestandard nach der Sanierung ab. Wir der Kreditrahmen voll ausgeschöpft werden folgende Tilgungszuschüsse möglich:

    • KfW-Effizienzhaus 55: bis zu 48.000 Euro je Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 70: bis zu 42.000 Euro je Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 85: bis zu 36.000 Euro je Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 100: bis zu 33.000 Euro je Wohneinheit
    • KfW-Effizienzhaus 115 und Denkmal: bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit
    • Einzelmaßnahmen: bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit

     

    Weitere Förderung

    Auch Renovierer, die keinen KfW-Effizienzhausstandard anstreben oder erreichen, gehen bei der Förderung nicht leer aus. Für sie gilt das Programm Energieeffizient Sanieren Nr. 152

    Wer beispielsweise Einzelmaßnahmen durchführt,  die sehr wohl die Energiebilanz des Gebäudes verbessern, kann maximal 50.000 Euro Kreditsumme beantragen. Maximal ein Fünftel davon, also 10.000 Euro, kann als Tilgungszuschuss gewährt werden. Je Wohneinheit, wie in allen anderen Fällen.

    Beratung durch Experten

    Wird der Förderantrag für ein KfW-Effizienzhaus 55 oder für ein denkmalgeschütztes Haus gestellt, ist die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen zwingend vorgeschrieben.

    In allen anderen Fällen der energetischen Sanierung ist es dem Bauherren freigestellt, ob er sich den Expertenrat holt. Immer wird dafür im Programmbereich „Baubegleitung“ ein Zuschuss gewährt: 50 Prozent der förderfähigen Kosten bis maximal 4.000 Euro.

    Tipp

    Das Förderprogramm der KfW ist komplex und wird ständig angepasst. Wer Schwierigkeiten hat, sich zurecht zu finden oder detaillierte Fragen beantwortet haben möchte, ist gut beraten anzurufen. Kompetente Auskunft gibt es bei kostenfreien Servicenummern, von Montag bis Freitag 08.00 bis 18.00 Uhr. Die Servicenummern finden sich unter Kontakt auf der Homepage der KfW. Foto: KfW-Bildarchiv

    Alles für den Klimaschutz

    Im Programm „Erneuerbare Energien Standard“ werden Investitionen in Photovoltaikanlagen unterstützt.

    Der bereits erwähnte Ergänzungskredit im Programm „Energieeffizient Sanieren“ richtet den Fokus ebenfalls auf die erneuerbaren Energien. Bis zu 50.000 Euro Darlehen je Wohneinheit können in Kombination mit Investitionszuschüssen aus dem „Marktanreizprogramm“ des BAFA in Anspruch genommen werden. Gefördert werden beispielsweise der Einbau von thermischen Solarkollektoren, Biomasseanlagen wie Pelletöfen, Scheitholzkessel oder Wärmepumpen.

    Besonders innovative oder besonders effiziente Maßnahmen oder auch Maßnahmenkombinationen werden zudem mit Extra-Boni belohnt. Darüber hinaus gibt es beim BAFA Zuschüsse für den Einbau von Mini-Blockheizkraftwerken bis 20 kW elektrischer Leistung im Gebäudebestand.

    Barrierefreier Umbau

    Nicht immer sind energetische Fragen der treibende Faktor für Sanierungen. Ältere wollen oder müssen ihr Eigenheim seniorengerecht umbauen, also so umgestalten, dass sie auch bei körperlichen Beeinträchtigungen den Alltag ohne fremde Hilfe bewältigen können.

    Im KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ werden deshalb barrierereduzierende Maßnahmen im Bestand durch zinsvergünstigte Kredite je Wohneinheit gefördert.

    Hier schließt sich der Kreis, an dessen Anfang das „KfW-Wohneigentumsprogramm“ steht. Über dieses Förderangebot kann jeder, der eine Gebraucht­immobilie zur Eigennutzung erwirbt, einen Kredit erhalten. Bis zu fünf tilgungsfreie Anlaufjahre erleichtern die Investition, die ganz im Sinne der Politik ist. Schließlich ist Wohneigentum ein anerkanntes und wichtiges Standbein der Altersvorsorge. 

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