Mörtel anmischen

Mörtel ist ein wichtiger Baustoff bei allen Mauer-, Putz- und Renovierungsarbeiten. Es kommt dabei auf die Mischung an.

Mörtel

Mörtel hält die Welt zusammen: Keine stabile Mauer der Welt kommt ohne Mörtel aus, wenn man von Naturstein-Trockenmauern einmal absieht.

Mörtel ist ein Gemisch aus Kalk oder Zement, einer Gesteinsbeimischung mit einer Korngröße von höchstens vier Millimetern, Anmachwasser und optionalen Zusatzstoffen.

Seit der Antike wird Mörtel zur Stabilisierung von Mauern verwendet. Der wesentliche Unterschied zum Beton besteht in der feinen, beigemischten Gesteinskörnung; zumeist wird Sand verwendet. Beton kann hingegen auch mit Kies angemischt werden.

Zement und Portlandzement als Grundstoff

Ohne Zement wäre Mörtel nichts als nasser Sand. Zement ist ein komplexes Stoffgemisch, dass in seinen Hauptbestandteilen aus Calcium mit Anteilen von Aluminium und Eisen besteht.

Die vom Zement erzeugte Festigkeit entsteht durch Kristallisation, auch Hydratation genannt: Der im Zement enthaltene Klinker, ein Mineral, bildet im Mörtel oder Beton feine Kristalle aus, die sich ineinander verhaken.

Portlandzement ist eine besondere Zementmischung, die heute in verschiedenen Typklassen fertig gemischt im Baustoffhandel angeboten wird. Die Mischung muss lediglich noch mit Wasser und Gesteinszugabe vermischt werden, um Mörtel oder Beton zu erhalten.

Mörtel ist nicht gleich Mörtel

Mörtel ist ein vielfältiger Baustoff. Als Mörtel werden bezeichnet:

  • Mauermörtel für Mauerwerk
  • Putzmörtel zum Verputzen von Wänden und Decken
  • Fugenmörtel für Sichtmauerwerk
  • Estrichmörtel für den Bodenbelag
  • Kunstharzmörtel mit Kunstharz als Bindemittel

Bei den mineralischen Mörteln unterscheidet man zwischen Kalkmörtel, Zementmörtel und der Mischform Kalkzementmörtel.

Bei der Mörtelfestigkeit unterscheidet man in drei bzw. vier verschienene Mörtelgruppen nach DIN. 

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Sie Mörtel aus den unterschiedlichen Mörtelgruppen mischen. 

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