Zäune setzen, Zäune bauen

Der Preis für die Grundstücksbefestigung ist ein entscheidendes Kriterium, gerade bei großen Flächen beziehungsweise bei langen Strecken. Manchmal kann man sogar auf einen Zaun verzichten, wenn etwa der Garten an eine ruhige Straße angrenzt. Eventuell lässt sich ein abseitiges Gartengrundstück mit einem einfachen Drahtzaun einfassen, während zur Straße ein schöner Sichtzaun gebaut wird. Unter Umständen beteiligen sich die Nachbarn beim Zaunbau und auch an den Ausgaben. Wenn die Kosten für einen bestimmten Typ zu hoch sind - etwa nach dem Hausbau - grenzt man zunächst mit einem billigen Zaun ein oder man pflanzt vorerst eine Hecke. Zu einem späteren Zeitpunkt kann man dann den gewünschten Zaun oder die Mauer errichten.

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Metallzaun

Für den Garten ist ein Metallzaun stets eine gute Wahl, denn er ist stabil und langlebig. Metall verrottet nicht wie Holz und verblasst nicht wie Kunststoff. Mit hochwertigem Korrosionsschutz versehen, hält es lange. Verschiedene Modelle stehen zur Auswahl. Gittermattenzäune überzeugen durch eine vielfältige Auswahl von exklusiven und individuellen Designs in verschiedenen Farben. Sie werden aus robusten, meist zweieinhalb Meter langen Zaunfeldern, die über speziell vorgerichtete Pfosten zu einem Zaun verbunden werden, errichtet. Eine attraktive Alternative sind die leichteren, trotzdem stabilen Drahtgitterzäune, die ebenfalls in vielen dekorativen Mustern erhältlich sind. Wer nach einer wirtschaftlichen Zaunlösung sucht, wählt den „unverwüstlichen“ Maschendrahtzaun. Er ist von unaufdringlicher Funktionalität, sehr anpassungsfähig und bietet ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit die Freude am Metallzaun lange erhalten bleibt, sollte der Gartenbesitzer beim Kauf eines neuen Metallzauns auf das RAL-Gütezeichen „Metallzauntechnik“ achten. Es garantiert, dass besonders hohe Maßstäbe bei Verarbeitung und Montage angelegt wurden und die Zaunmontagefirma einer kontinuierlichen, unabhängigen Qualitätskontrolle unterliegt. RAL-Güte gesicherte Metallzäune und -tore entsprechen dem Stand der Technik und erfüllen alle aktuellen Normen. Mehr Informationen unter www.guetezaun.de und www.ral.de.

Maschendrahtzaun gestalten

Durch eine geschickte bepflanzung mit gemischten Blütensträuchern lassen sich auch einfache Eingrenzungen aus Maschendraht recht ansehnlich gestalten.

Zäune aus Weiden

Nach Art der Ahnen sind Zäune aus Weidengerten. Das Baumaterial dafür sind junge Zweige beispielsweise von der gelbholzigen Korbweide (Salix viminalis) oder auch von anderen Weiden-Arten. Man kann sich selbst einen Baum zur Schnittgutgewinnung ziehen, was jedoch einige Jahre dauert. In den Gebieten, in denen es Kopfweiden gibt, fällt im Spätwinter, wenn die Bäume radikal gestutzt werden, eine Menge Schnittgut an. Diese jungen elastischen Gerten lassen sich gut zu einem dichten natürlichen Zaun verflechten. Verschiedene Bau-Arten sind möglich. Keine große Mühe macht z.B. der Bau eines Weidenzaunes aus Pflöcken, die in geringem Abstand in den Boden geschlagen und dann mit jungen Trieben verflochten werden. Beeindruckend und zu beachten ist die ungeheure Vitalität der Weiden. Die Pflöcke wurzeln in Kürze ein und bringen bald kräftige Triebe hervor. So entwickelt sich der Weidenholzzaun zu einer lebenden Einfriedung, die durch den jährlichen Rückschnitt im Winter in Form bleibt.

Zäune aus Holz

Wer es rustikal mag, baut einen Zaun aus Holz. Am schönsten ist ein "Hanickelzaun" (Staketenzaun). Dieser schlichte Zaun aus ganzen oder gespaltenen Rundhölzern, die an gespaltene Querhölzer genagelt sind, ist zeitlos. Die Querhölzer hängen an dicken Pfosten, die etwa einen halben Meter tief im Boden stecken. Die Pfosten und die Zaunhölzer sind oben angeschrägt oder angespitzt, so dass das Regenwasser ablaufen kann. Ein "Hanickelzaun" hält auch ohne Imprägnierung bis zu zwanzig Jahre, wenn er aus knorrigem Holz von "unterständigen" Bäumen (die im Wuchs behindert und gedrungen gewachsen sind) gebaut wurde. Besonders gut eignet sich unbehandeltes Lärchenholz, das wetterfest  ist und durch die Sonne und den Regen einen silbrigen Glanz annimmt. Auch sehr schön sind Bretterzäune aus unbehandeltem Lärchen-, Fichten- oder Kiefernholz. Wenn sie frisch gebaut sind, strahlen sie. Später glänzen sie silbrig. Naturholzzäune sollten nur mit leichten Kletterpflanzen wie der Waldrebe (Clematis) oder dem Jasmin (Jasminum nudiflorum) begrünt werden, weil sie zum Verstecken zu schade sind.

Befestigung von Holzzäunen

Grundsätzlich ist es bei Holzkonstruktionen wichtig, dass die Pfosten über der Erde stehen. Bei Bodenberührung beginnt die Verrottung besonders schnell, weil die Mikroorganismen das Holz angreifen und zersetzen. Die Pfosten stehen am besten auf sogenannten Pfostenankern aus verzinktem Metall, die je nach Typ in den Boden einbetoniert oder gerammt werden. In den noch weichen Beton kommen dann die Pfostenanker. Nach dem Aushärten des Betons sitzen diese Metallträger fest und bieten eine tragfähige Basis für den Holzaufbau.

Sichtschutz im Garten

Wo schnell ein hoher Sichtschutz erwünscht ist, beispielsweise an der Terrasse oder zum Abschirmen einer Sitzgruppe im Reihenhausgarten, bieten sich Holzlamellenwände an, die in Baumärkten erhältlich sind. Diese hohen Elemente lassen sich einfach aufstellen (z.B. auf Metallwinkel schrauben oder an vorhandene Zäune montieren) und beliebig erweitern. Sie eignen sich auch sehr gut als Spaliere für Kletterpflanzen.  Natürlich lassen sich verschiedene Einfriedungs-Arten stellenweise rund ums Grundstück verbinden oder auch miteinander kombinieren. So passt etwa als Windschutz an der Nordseite eine dichte Hecke, während zur Straße eine Mauer abschirmt. Angrenzende unbebaute Flächen können nur mit einem leichten Zaun optisch abgetrennt werden. Verschiedene Zaun-Typen bieten sich auch im eigenen Gelände zur Untergliederung an; etwa eine kleine dichte Hecke zur Einfassung des Gemüsegartens oder ein freistehendes Spalier zur Abschirmung eines Sitzplatzes vom übrigen Garten. Ebenso lassen sich zwei oder mehrere Einfassungs-Arten nebeneinander kombinieren. Ein Drahtzaun wird beispielsweise durch Kletterpflanzen bunter und durch eine beigepflanzte Hecke dicht.

Vorschriften für Zäune

Bevor Sie eine Mauer bauen, einen Zaun erstellen oder eine Hecke pflanzen, erkundigen Sie sich beim Ordnungsamt nach den Vorgaben. Wo strikte Vorschriften gelten, ist der Zauntyp keine Frage, da es nur wenige Möglichkeiten gibt. Wenn kein ausführlicher Bebauungsplan vorliegt, der unter anderem die Zaunausführung vorschreibt, oder wenn nur die Höhe festgelegt ist, sollten Sie die Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. Beachten Sie dabei die Grenzabstände und sprechen Sie - falls nötig - mit dem Nachbarn.

Gärtner-Tipp: Kletterpflanzen für Zäune

Die Auswahl der Kletterpflanzen richtet sich nach dem Zaun-Typ. Es gibt Ranker, Schlinger, Spreizklimmer und Selbstklimmer. Für Zäune aller Arten eignen sich Selbstklimmer wie etwa der Efeu (Hedera helix) und der Selbstklimmerwein (Parthenocissus tricuspidata), die sich sowohl auf Holz und Metall, als auch auf Beton und Mauerwerk festhalten können. Der Wilde Wein (P. quinquefolia), die Weinrebe (Vitis-Arten) und andere Ranker, sowie die Kiwi (Actinidia chinensis), das Geißblatt (Lonicera-Arten), die Waldrebe (Clematis-Arten), der Knöterich (Fallopia aubertii), die Pfeifenwinde (Aristolochia), der Blauregen (Wisteria chinensis) und andere Schlinger sowie Kletterrosen (Rosa-Sorten) und Brombeeren (Rubus-Sorten) - sogenannte Spreizklimmer - kommen nur an Metall- und Holzzaun-Typen hoch. Auf Wänden können sie sich nicht halten.

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