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Mehrgenerationenhaus als Multifunktionshaus

In diesem Mehrgenerationenhaus finden sich neben den beiden separaten Wohneinheiten auch noch eine Backstube, ein Café und ein Ladengeschäft.

In diesem Mehrgenerationenhaus wohnt nicht nur das Bauherrenpaar, sondern auch deren Tochter mit Familie auf einer eigenen Etage.

Zusätzlich zu den beiden separaten Wohneinheiten gibt's hier im Erdgeschoss noch eine Backstube, ein Café und einen Shop für dänisches Wohndesign. Also ein wahres Multifunktionshaus.

Mehrgenerationenwohnen plus Shop

Das Mehrgenerationenwohnen klappt ebenfalls gut. Sarah Kinn, die mit Mann und Zwillingen das Obergeschoss bewohnt, sagt: „Jeder respektiert die Wohnung des anderen als Rückzugsort, gemeinsame Treffen finden im Café statt.“

Die Tochter, Sarah Kinn, schwärmt für dänische Wohnaccessoires à la Hygge. Daher eröffnete sie einen Onlineshop. Die Familie fand die Idee toll, ein Café mit einem Geschäft zu kombinieren. Sarahs Ehemann ist Schauspieler und Musiker, der im Café gelegentlich Musik macht. So fügt sich eines zum anderen. 

Wohnen mit mehreren Generationen im Grünen

Ute und Theodor Kinn bewohnten zuvor gemeinsam mit ihrem Sohn ein Zweifamilienhaus. Allerdings hatten sie schon länger ein Objekt im Auge, das durch seine traumhafte Lage auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau herausstach. „Wenn das verkauft wird, schlagen wir zu“, so das Paar.

Als tatsächlich ein neuer Besitzer für die Immobilie gesucht wurde, machten die beiden ihr Vorhaben wahr. Es handelte sich um ein altes Haus mit Pizzeria mitten in einem wunderschönen Park. Die Behörden machten zur Auflage, dass auch künftig im Erdgeschoss ein gastronomischer Betrieb geführt werden muss.

Ehepaar Kinn dachte zunächst an eine Verpachtung, entschied sich dann aber, das Café selbst in die Hand zu nehmen. Schließlich wäre es ja auch das private Wohnhaus der Familie und das Gasthaus sollte sich nicht störend auswirken.

Wohnen und Arbeiten unter einem Dach

Eine Affinität besaß die Bauherrin ohnehin: Ute Kinn stammt aus einer Bäcker- und Konditorenfamilie. Bis zum Alter von 20 Jahren half sie jeden Tag im elterlichen Betrieb, mit den Arbeitsabläufen in einer Backstube ist sie vertraut. Obwohl sich Ute Kinn beruflich in eine ganz andere Richtung entwickelte, blieb das Backen ihr liebstes Hobby. Häufig hörte sie von ihren Kindern die lobende Aufforderung: „Du könntest ein Café aufmachen!“

Als Allergien, insbesondere Glutenunverträglichkeiten in der Familie auftraten, reagierte Ute Kinn mit viel Kreativität: Sie experimentierte mit ganz neuen Zutaten, um bekömmliches Brot und Gebäck herzustellen. Aus ihrer Backstube kommen nun feine Kuchen und Gebäck, frisches Brot und herzhafte Leckereien. Verwendet werden ausschließlich glutenfreie Bio-Mehle sowie nachhaltige und regionale Zutaten. Während Ute Kinn unter der Woche ihrem Job als Mediatorin nachgeht, beginnt sie am Wochenende ab fünf Uhr morgens ihren Teig zu kneten.

Mehrgenerationenhaus im Landhausstil

Nach dem Grundstückskauf gab das Foto  eines WeberHauses in einer Zeitschrift den Anstoß für die Kontaktaufnahme mit dem badischen Fertighaushersteller. Es folgte ein Besuch der World oft Living in Rheinau-Linx, von der die Kinns begeistert waren.

Obwohl ihnen die Entscheidung, das alte Sandsteinhaus abzureißen, nicht leicht fiel, folgten sie dem Rat des Architekten A. Hamid von Berg-Hadjoudj, einem freien Architekten, der seit vielen Jahren mit WeberHaus zusammenarbeitet.

Die Bauherren wünschten sich ein lichtdurchflutetes Wohn- und Geschäftshaus, das sich zum Park hin öffnet, ausgestattet mit hochwertigen Materialien. Die Planung von Küche, Wohnzimmer und Terrasse berücksichtigt den Lauf der Sonne.

Den Bauherren schwebte ein nordisch angehauchter Landhausstil vor. Hier zeigt sich der Einfluss von Tochter Sarah, die einen Online-Shop für dänische Wohnaccessoires betreibt. Sie inspirierte auch zum Namen LilleHus, auf deutsch „kleines Haus“, in Anspielung auf das alte, knuffige Bestandsgebäude. Der Hygge-Stil findet sich durchgehend wieder – von natürlichen Materialien und Holzböden über verputzte Decken und Landhaus-Türen. Großzügigkeit in die gemütlichen Räume bringen die hohen Decken, im Erdgeschoss beträgt die Raumhöhe 3,30 Meter.

Die Planung der Gastronomie erwies sich als Herausforderung, ein Großküchenausstatter wurde eingebunden, ebenso Kälte- und Klimatechniker – alles unter der Koordination von WeberHaus. Auf die individuellen Anforderungen der Bauherren bezüglich Wohnen und Arbeiten reagierte der Fertighaushersteller immer flexibel.

500 Quadratmeter großes Mehrgenerationenhaus

Obwohl es sich um ein Haus mit annähernd 500 m2 Wohnfläche handelt, ging der Hausbau zügig vonstatten. Die Bauherrin erinnert sich: „Das war so irre. Innerhalb eines Tages stand das Erdgeschoss, das fand ich sehr bewegend. Nur fünf Monate später konnten wir einziehen.“ Keller und Café baute die Familie selbst aus.

Weniger glatt als Hausplanung und Bau verlief die Finanzierung. Als die Bank plötzlich bei der Zusage zögerte, ermutigte WeberHaus die Bauherren, weiterhin beharrlich zu bleiben. Motiviert durch so viel Unterstützung präsentierten die Kinns ihr Bau- und Geschäftsmodell direkt dem Vorstand der Bank und überzeugten diesen schließlich.

Familie Kinn hatte die Kosten stets gut im Blick, bis hin zu den Betriebskosten. Die Energieeffizienz ist ein wichtiges Anliegen, gerade in der Gastronomie spielt sie eine große Rolle. Doch der kurze Schreck bei der Finanzierung ist vergessen, wenn Ute Kinn heute auf einem ihrer beiden Lieblingsplätze sitzt, wo sie vom Balkon aus entweder die  Morgensonne oder eben den Sonnenuntergang genießen kann.

Hausdaten zum Mehrgenerationenhaus

Entwurf: WeberHaus Individual/A Hamid von Berg-Hadjoudj
Bauweise: Holzfertigbauweise
Fassade: Edelputz
Dach: Walmdach 22 °, Kniestock 23 cm
Wohnfläche: EG 195 m2, OG 1 169 m2, OG 2 106 m2
Abmessungen: 18,01 m x 14,20 m
Haustechnik: Gasheizung, Photovoltaik, Fußbodenheizung
Hersteller: WeberHaus GmbH & Co.

Mehrgenerationenhaus Grundrisse

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