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Ölheizung austauschen

Früher war die Ölheizung eine der gängigsten Heizungsarten. Mittlerweile möchten viele ihre Ölheizung gegen eine umweltfreundlichere Technologie ersetzen. 

In vielen Altbauten und Bestandsgebäuden sind nach wie vor Ölheizungen verbaut. Aufgrund der steigenden CO2-Besteuerung sowie der teuren Ölpreise entscheiden sich jedoch immer mehr Hausbesitzer für den Austausch. Und auch aus ökologischer Sicht ist es sinnvoll, die Ölheizung auszutauschen, da sie so viel klimaschädliches CO2 ausstößt wie keine andere Heizung.

Hinzu kommt, dass es mittlerweile eine Vielzahl umweltfreundlicher Alternativen gibt. Wer weiterhin nicht auf fossile Brennstoffe verzichten kann oder mag, für den könnte eine Gas-Brennwertheizung oder ein Blockheizkraftwerk in Frage kommen. Noch umweltfreundlicher sind Pelletheizungen, Wärmepumpen und Solaranlagen. 

Verbot und Austauschpflicht von Ölheizungen?

Steht ein konkretes Verbot der Ölheizung bevor? Werden Hausbesitzer bestraft, wenn sie ihre alte Ölheizung auch weiterhin in Betrieb halten? Muss man in naher Zukunft seinen Ölkessel aus dem Keller entfernen

Es gibt derzeit kein generelles Verbot von Ölheizungen. Allerdings werden viele Anreize gesetzt, um mehr und mehr auf erneuerbare Energien umzustellen. Eine Austauschpflicht besteht jedoch für Ölheizungen, die vor dem 1. Januar 1991 in Betrieb genommen wurden – sprich mindestens 30 Jahre alt sind. Selbstverständlich gibt es einige Ausnahmen:

  • Niedertemperatur- oder Brennwertkessel
  • Anlagen mit einer Nennleistung von weniger als 4 oder mehr als 400 Kilowatt
  • Bestandsschutz

Doch der Bund bietet eine umfangreiche Förderung für Heizungen, sodass der Austausch am Ende günstiger ist als gedacht.

Einbauverbot von Ölheizungen ab 2026

Ab 2026 ist dann der Einbau neuer Ölheizungen verboten. Folgende Ausnahmen bestehen:

  • Einbau einer Ölheizung in Kombination mit erneuerbaren Energien
  • Bestandsgebäude kann nicht an ein öffentliches Gas- oder Fernwärmenetz angeschlossen werden und der Wärmebedarf auch nicht mit erneuerbaren Energien gedeckt werden 
  • besondere Umstände oder unangemessener Aufwand der zu einer unbilligen Härte führt

In den meisten Fällen ist es allein aus finanzieller und ökologischer Sicht sinnvoll, sich von der alten Ölheizung zu trennen und auf umweltfreundlichere Energieträger zu setzen. 

Bestandsschutz für alte Ölheizung

Für bestehende Ölheizungen gilt weiterhin der Bestandsschutz: Wer vor dem 1. Februar 2002 in das mit Öl beheizte Haus eingezogen ist, kann die Ölheizung also weiterhin betreiben. 

Alternativ kann die Nutzung einer Hybridheizung Kosten sowie CO2 einsparen. Diese sogenannten Hybridheizungen nutzen fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas in Kombination mit erneuerbaren Energien z.B. durch eine Solaranlage.

Mit einer modernen Brennwertheizung und einer solarthermischen Anlage lässt sich nach Berechnungen des IWO (Institut für Wärme und Öltechnik e.V.) beispielsweise bis zu einem Drittel Heizöl und damit auch CO2 gegenüber einer herkömmlichen Ölheizung einsparen.

Für Verbraucher, die über eine Modernisierung ihrer alten Ölheizung nachdenken, ist die optimale Lösung definitiv der gemeinsame Austausch von Ölheizung und Tankanlage. Denn damit spart man sich Aufwand und Kosten und ist zugleich mit einer neuen Komplettanlage sicher für die Zukunft aufgestellt.

Hohe Fördergelder für den Austausch der Ölheizung

Wer sich für den Austausch seiner Ölheizung entscheidet, dem winken hohe Fördergelder vom Bund. Diese sind umso höher, je mehr erneuerbare Energien genutzt werden. Der Austausch einer alten Ölheizung gegen einen modernen Öl-Brennwertkessel hingegen wird nicht gefördert.

Neue HeizungInvestitions-/ Tilgungszuschuss
Solarthermie30%
Gas-Hybridheizung40%
Biomasse, Wärmepumpe, Hybridheizung mit erneuerbaren Energien, innovative Heizanlagen auf Erneuerbare Energien-Basis45%
Biomasse Anlage mit max. Emissionswert 2,5 mg/m350%

Hinzu kommen Zuschüsse für die Umsetzung als Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans und optional für die Fachplanung und Baubegleitung. Detaillierte Infos entnehmen Sie unserem Beitrag KfW und BAFA Förderung für Heizungen

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