Dispersionsfarbe – der Klassiker unter den Wandfarben

Wahrscheinlich hat sie jeder von uns schonmal benutzt, die Dispersionsfarbe. Doch was genau ist das eigentlich?

Unter Dispersonsfarbe versteht man im Allgemeinen eine Wandfarbe für Innenräume, die keine Weichmacher oder Lösungsmittel enthält. Sie ist wasserbasiert und diffusionsoffen, sprich sie versiegelt die Wände nicht, sondern lässt Feuchtigkeit zirkulieren. Das ist wichtig, damit sich kein Schimmel bilden kann. 

Vorteile von Dispersionsfarbe

Da Dispersionsfarbe ohne Weichmacher und Lösungsmittel auskommt ist sie nicht gesundheitsschädlich, was besonders beim Gebrauch in Innenräumen sehr wichtig ist. Farben, die Schadstoffe an die Luft abgeben gefährden die Wohngesundheit und sind deshalb nicht empfehlenswert.

 

Außerdem ist das Wände streichen mit Dispersionsfarbe auch für Leien leicht und die Farbe ist in zahlreichen Farbtönen erhältlich. Wenn es den gewünschten Farbton nicht fertig im Regal gibt, bieten viele Farbhandel und Baumärkte auch einen Farbmischservice an. 

Tipps für den Kauf

Je nach EInsatzgebiet der Farbe, muss die unterschiedlichen belastungen stand halten. Achten Sie deshalb auf die Euronorm 13.300. Diese sorgt für verbindliche Qualitätsaussagen bezüglich Waschbeständigkeit, Abriebfestigkeit und Deckkraft. Den Begriff „waschbeständig“ darf jeder Hersteller auf seiner Farbe vermerken, was ohne die Euronorm wenig aussagekräftig ist. Bei Farben, die mit der Euronorm ausgezeichnet sind, muss man darüber hinaus auf die Klasse achten. 

Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Dispersionsfarbe diffusionsoffen ist. Das wird in der DIN EN 1062-1 geregelt. Die meisten Dispersionsfarben liegen dabei in der mittleren Kategorie, sind also nicht hoch durchlässig wie beispielsweise Lehm oder Kalk, versiegeln die Wände aber auch nicht. Dadurch ist der Feuchtigkeitsaustausch möglich und Schimmel wird vorgebeugt. Nicht diffusionsoffene Wandfarben beeinträchtigen ebenfalls die Wohngesundheit, da die Luftqualität im Raum deutlich verschlechtert wird. 

Außerdem sollten Sie beachten, dass die Farbe an der Wand etwas heller wird als im Eimer. Um sicherzugehen, dass der Farbton auch dem gewünschten entspricht, kann man die Farbe auf einem kleinen Teil der Wand auftragen und trocknen lassen, bevor man die gesamte Wand streicht. 

Aktuelle Infos rund um Wandfarbe und Wandgestaltung finden Sie auch in unseren Magazinen. 

Weitere Themen:

Hier geht's zurück zur Startseite

News Innenausbau