Fußbodenbeläge – Parkett, Laminat, Teppichboden, Fliesen und mehr

Der Markt bietet zahlreiche Bodenbeläge, von Echtholzböden und Fliesen über moderne Designböden bis hin zu Teppichen. Wir zeigen die Unterschiede, sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten von Bodenbelägen.

Fußbodenbeläge prägen ein Haus maßgeblich. Sie schaffen Übergänge und Abgrenzungen zwischen Räumen, sorgen für angenehme Wärme und ansprechende Optik. 

Je nach Einsatzbereich müssen Bodenbeläge deshalb unterschiedlichen Ansprüchen genügen. Wenn der Bodenbelag auf einer Fußbodenheizung verlegt werden soll, muss dieser meist mit dem Untergrund verklebt werden. Fußbodenbeläge, die in Feuchträumen (Fußbodenbeläge für die Küche oder das Bad) verlegt werden sollen müssen hingegen unempfindlich gegen Feuchtigkeit sein. Im Kinder- oder Schlafzimmer wiederum haben Optik und Gemütlichkeit Priorität.

Welcher Fußbodenbelag ist am besten für Fußbodenheizung geeignet?

Grundsätzlich lassen sich heutzutagesehr viele Böden auf Fußbodenheizung verlegen. Dennoch gibt es Unterschiede. Besonders die Art der Verlegung und die Wärmeleitfähigkeit des Bodens spielen dabei eine große Rolle. Wer den Boden schwimmend, sprich ohne Kleber, verlegen möchte, der sollte von einer Fußbodenheizung absehen. Ohne feste Verklebung geht zu viel Wärme verloren. 

Somit muss der Bodenbelag fest mit dem Untergrund verklebt werden. Fliesen und Naturstein heizen sehr schnell auf und leiten die Wärme an die Raumluft weiter. Darüber hinaus müssen diese Bodenbeläge sowieso verklebt werden, wodurch sie sich ideal in Kombination mit einer Fußbodenheizung verlegen lassen.

Auch Parkettboden eignet sich zur Verlegung auf Fußbodenheizung. Allerdings muss der Estrich vorgewärmt werden und der Feuchtegehalt des Parketts unter 10% liegen. Teppichboden hingegen verfügt über eine gute Wärmedämmung, wodurch Teppich nur wenig Wärme an die Raumluft weiterleitet. Deshalb sind Textilbeläge eher schlecht geeignet. Bei Designböden kommt es darauf an, ob diese durch die zusätzliche Wärme mehr Emissionen freigeben. 

Raumklima: Auswirkungen des Fußbodenbelags

Oft wird es unterschätzt, dass der Fußbodenbelag das Raumklima maßgeblich beeinflusst. Je nach Material des Fußbodenbelags kann er feuchteregulierend wirken, was sich positiv auf die Wohngesundheit auswirkt. Besonders Echtholzböden wie Korkboden oder Parkettboden können hinsichtlich der Verbesserung des Raumklimas punkten. Außerdem sind wohngesunde Bodenbeläge oft auch für Allergiker geeignet.

Wer sich für Designböden (z.B. PVC Fußbodenbelag) entscheidet, der sollte darauf achten, dass dieser keine Schadstoffe abgibt und keine gesundheitsschädlichen Weichmacher enthält. Beides kann die Wohngesundheit, insbesondere auch von Kindern, nachhaltig negativ beeinflussen. Deshalb sollten nicht nur die Fußbodenbeläge selbst, sondern auch Klebstoffe schadstoff- und emissionsarm sein. Dies erkennt man am besten an Umweltzeichen.

Arten von Bodenbelägen

Vor einer Renovierung oder dem Innenausbau fragt man sich häufig welche Arten von bodenbelägen es überhaupt gibt. Die Hersteller bieten zahlreiche Produkte – von Holz und Kork über Fliesen, Naturstein, Vinylboden und Linoleum bis hin zu Teppichboden. Für einen schnellen Überblick bieten wir Ihnnen die Bodenbeläge im Vergleich.

Viele Fußbodenbeläge können durch Designoberflächen andere Optiken annehmen. Beispielsweise sieht Parkett dann aus wie Schiefer oder Fliesen wie Holz. So können individuelle Präferenzen von Optik und Materialeigenschaften perfekt angepasst werden und die Auswahl wird riesig. Überlegen Sie sich deshalb am besten welcher Bodenbelag für welchen Raum am besten geeignet ist.

In unserer Rubrik Bodenbeläge finden Sie alle relevanten Infos zu den unterschiedlichen Fußbodenbelägen, der Verlegung, Wohngesundheit, Allergikerfreundlichkeit und mehr. 

News Innenausbau